1. Zweck
Diese KYC-Richtlinie beschreibt die Verfahren für die Benutzerregistrierung, Identitätsprüfung, Alterseinhaltung, Kontoverwaltung und Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) für alle Kunden des Unternehmens.
Die Richtlinie ist darauf ausgelegt, die Einhaltung geltender Gesetze und regulatorischer Anforderungen zu gewährleisten.
2. Eingeschränkte/Verbotene Gerichtsbarkeiten
Das Unternehmen akzeptiert keine Registrierungen und erlaubt keine Teilnahme von Personen mit Wohnsitz in Gerichtsbarkeiten, in denen Online-Glücksspiel gesetzlich verboten oder eingeschränkt ist.
Das Unternehmen führt eine Liste solcher Gerichtsbarkeiten und wird den Zugriff von diesen Standorten aus sperren.
Kunden müssen ihr Wohnsitzland bei der Registrierung bestätigen, und das Unternehmen behält sich das Recht vor, jederzeit einen Nachweis über den Standort zu verlangen.
Konten, bei denen ein Verstoß gegen diese Anforderung festgestellt wird, werden geschlossen und alle damit verbundenen Gelder können verfallen.
3. Kundenidentifikation und -verifizierung
Um sich als Spieler zu registrieren, muss eine Person:
- Sich persönlich registrieren und einen Antrag auf Registrierung einreichen.
- Die folgenden Informationen angeben:
- Geburtsdatum und ein gültiger Identitätsnachweis, aus dem hervorgeht, dass die Person über achtzehn (18) Jahre alt ist oder die gesetzliche Volljährigkeit in ihrer Gerichtsbarkeit erreicht hat.
- Kopie eines gültigen Reisepasses oder eines anderen von einer Regierungsbehörde ausgetellten Ausweisdokuments.
- Adressnachweis (z. B. Verbrauchsabrechnung, Bankauszug).
- Vor- und Nachname.
- Vollständige Wohnadresse.
- Gültige E-Mail-Adresse.
Das Unternehmen kann zusätzliche Dokumente anfordern und weitere Prüfungen durchführen, um die bereitgestellten Informationen zu verifizieren.
Konten können gesperrt werden, bis zufriedenstellende Informationen vorliegen.
4. Verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD) für Hochrisikokunden
Das Unternehmen wendet in den folgenden Fällen verstärkte Sorgfaltspflichten an:
- Kunden, die aufgrund von Risikobewertungskriterien (z. B. Herkunftsland, Transaktionsmuster, Beruf) als risikoreich eingestuft werden.
- Kunden, die große oder ungewöhnliche Transaktionen tätigen.
- Kunden mit komplexen Eigentumsstrukturen. Die EDD-Maßnahmen umfassen unter anderem:
- Einholung zusätzlicher Ausweisdokumente.
- Überprüfung der Herkunft von Mitteln und/oder des Vermögens.
- Durchführung von Screenings auf negative Medienberichte und Sanktionen.
- Laufende Überwachung der Kontoaktivität.
5. Politisch exponierte Personen (PEPs)
Das Unternehmen identifiziert politisch exponierte Personen (PEPs), deren Familienmitglieder und enge Vertraute und unterzieht sie einer zusätzlichen Prüfung.
PEPs unterliegen EDD-Maßnahmen, einschließlich:
- Verstärkte Identitätsprüfung.
- Detaillierte Prüfungen der Herkunft von Mitteln/des Vermögens.
- Genehmigung durch die Geschäftsleitung vor der Begründung oder Fortführung einer Geschäftsbeziehung.
6. Große oder ungewöhnliche Transaktionen
Das Unternehmen überwacht alle Transaktionen auf Größe, Häufigkeit und Muster.
Jede große oder ungewöhnliche Transaktion wird einer Überprüfung unterzogen und kann EDD-Verfahren auslösen. Beispiele hierfür sind:
- Einzelne oder kumulierte Transaktionen, die einen festgelegten Schwellenwert überschreiten.
- Transaktionen, die nicht mit dem bekannten Profil des Kunden übereinstimmen.
- Schnelle Geldbewegungen auf Konten und von Konten weg.
Solche Transaktionen können den zuständigen Behörden gemeldet werden, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
7. Überprüfungen der Herkunft von Mitteln und des Vermögens
Falls zutreffend, fordert das Unternehmen Informationen und unterstützende Dokumente an, um die Herkunft der Mittel und/oder das Vermögen zu verifizieren, insbesondere bei Hochrisikokunden, PEPs oder im Falle großer/ungewöhnlicher Transaktionen.
Zu den akzeptablen Dokumenten gehören Bankauszüge, Gehaltsabrechnungen, Nachweise über den Besitz von Unternehmen oder andere als angemessen erachtete Nachweise.
8. Altersverifizierung und Kontoverwaltung
Das Unternehmen wird Konten sperren, wenn es nicht verifizieren kann, dass der Kunde das erforderliche Mindestalter erreicht hat.
Wenn festgestellt wird, dass ein Kunde minderjährig ist, wird das Konto geschlossen, Transaktionen werden annulliert und Gelder werden gemäß den Richtlinien zurückerstattet.
Alle Gewinne, die im minderjährigen Zustand angesammelt wurden, verfallen.
9. Falsche oder irreführende Informationen
Wenn sich herausstellt, dass die von einem Kunden bereitgestellten Informationen falsch, unvollständig, ungenau oder irreführend sind, kann das Unternehmen das Konto unverzüglich schließen, alle Gelder annullieren und weitere erforderliche Maßnahmen ergreifen.
10. Zeitrahmen für die Dokumentenprüfung
KYC-Dokumente werden innerhalb von 30 Werktagen ab dem Datum geprüft, an dem alle angeforderten Dokumente bereitgestellt wurden.
